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Alles über Trading-Apps: Infos zu Anwendung und Sicherheit der mobilen Broker

In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte zum Thema „Trading-App“. Wir verraten Ihnen, für wen sich solche mobilen Anwendungen lohnen, erklären wie die Apps funktionieren und geben Tipps bei der Auswahl der richtigen Trading-App.

WAS SIND TRADING-APPS UND WOFÜR WERDEN SIE GENUTZT?

Wer Daytrader ist und Aktien jederzeit auch unterwegs handeln möchte, kann auf Trading App zurückgreifen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter solcher Apps wie Trade Republic, Justtrade oder Scalable Capital. Nahezu alle Broker werben damit, dass das Angebot auch von Börsen-Neulingen genutzt werden kann.

Generell ähnelt das Angebot von Trading-Apps dem der Online-Broker. Wer also bereits am Computer handelt, dürfte mit Trading-Apps keine großen Probleme haben. Mit den mobilen Anwendungen können Aktien, ETFs und andere Fonds gekauft sowie verkauft werden. Über die App haben Sie also einen kompletten Zugriff auf Ihr Online-Depot. Vereinfacht ausgedrückt ist eine Trading App ein mobiler Zugang zu einem Wertpapier-Depot eines Online-Brokers.

DIE PASSENDE TRADING-APP FINDEN

Trading Apps punkten in der Regel mit Übersichtlichkeit, einfacher Handhabung und einem überschaubaren Preis-Leistungs-Verzeichnis. Dennoch sollten Sie nicht blind irgendeine App herunterladen. Denn das Trading-Angebot variiert von Anwendung zu Anwendung. Machen Sie sich bewusst, was Sie eigentlich brauchen. Dabei kann es Ihnen helfen, wenn Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welche Art von Trading möchte ich primär betreiben?
  • Wie viel Geld steht für das Trading zur Verfügung?
  • Wie aktiv oder passiv soll gehandelt werden?
  • An welchen Handelsplätzen soll gehandelt werden?
  • Wie erfahren sind Sie selbst als Trader?
  • Möchten Sie risikoreich handeln oder eher defensiv?
  • Brauchen Sie einen speziellen Service oder bestimmte Leistungen?
  • Wollen Sie Ihr Geld möglichst schnell mit hoher Rendite vermehren oder Stück für Stück über einen längeren Zeitraum?

Nehmen Sie sich für das Beantworten der Fragen Zeit und vor allem: seien Sie ehrlich zu sich selbst. Wenn Sie sich bewusst darüber sind, was Sie brauchen, können Sie sich auf die Suche nach der passenden Trading-App begeben. Hilfreich sind hier Vergleichsrechner wie Verivox oder Check24, die die Angebote der Anbieter übersichtlich anzeigen.

KOSTEN ALS WEITERES AUSWAHLKRITERIUM

Bei der Auswahl der Trading-App spielen auch die Kosten eine entscheidende Rolle. Daher sollten Sie, bevor Sie fleißig loshandeln, das Gebührenverzeichnis der jeweiligen App durchforsten. Das kann mitunter sehr mühsam sein, lohnt sich aber. Beachten sollten Sie dabei vor allem folgende Kosten:

Ordergebühren: Diese machen ein Prozentsatz der Ordersumme aus und variieren von Trading-App zu Trading-App mitunter stark.

Fremdgebühren: Bei diesen Kosten handelt es sich um Gebühren, die beim Kauf von Aktien an einer Börse anfallen. Beim Börsenhandel in Frankfurt liegen die Preise beispielsweise bei 0,04 Prozent bei DAX-Titeln und bei 0,08 Prozent bei allen anderen Aktien.

Depotgebühren: Für die Verwahrung eines Online-Depots verlangen viele Anbieter eine Gebühr. Online-Banken verzichten in der Regel auf Kosten fürs Depot.

DIESE ARTEN VON TRADING-APPS GIBT ES

Generell kann man zwischen zwei Arten von Trading-Apps unterscheiden. Zum einen gibt es Online-Broker, die neben ihrem Handelsangebot am PC zusätzlich eine App anbieten. Zum anderen gibt es Anbieter, bei denen ausschließlich mobil via App gehandelt werden kann.

WOHER BEKOMMT MAN EINE TRADING-APP?

Die Trading-Apps werden von der jeweiligen Bank oder dem Fintech über offizielle App Stores vertrieben. Wenn Sie ein Android-Smartphone besitzen, zum Beispiel von Samsung oder Huawei, nutzen Sie den Google Play Store. iPhone-Besitzer können sich die Apps im Apple App Store herunterladen. Die Trading-Apps sind in der Regel kostenlos. Es wird weder eine Download-Gebühr noch eine Jahresgebühr verlangt.

DIE SICHERHEIT IST DAS A UND O BEI TRADING-APPS

Wer Trading-Apps auf seinem Smartphone oder Tablet nutzt, sollte immer auf eine größtmögliche Sicherheit achten. Zuerst einmal sollten Sie die Trading-Apps immer nur aus den offiziellen App Stores von Google oder Apple herunterladen. Achten sie zudem darauf, die Version Ihres Betriebssystems stets aktuell zu halten. Für Ihre mobilen Trades sollten Sie ausschließlich sichere WLAN-Netzwerke nutzen. Offene Wifi-Netze in Cafés oder an anderen öffentlichen Orten sind beim Trading tabu.

In die App loggen Sie sich mit einem Passwort – am besten selbst gewählt und aus Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen bestehend – oder per Fingerabdruckscan ein. Von App-Seite her ist es wichtig, dass sämtliche sensible Daten nicht weitergegeben werden. Das gilt vor allem für Drittanbieter-Apps.

Bei Transaktionen geben Sie zur Freigabe eine Transaktionsnummer (Tan) ein, die Sie vom Anbieter entweder über eine andere Tan-App oder per SMS zugeschickt bekommen. Weitere, sichere Methoden sind das Mitführen eines Tan-Generators sowie das PhotoTan-Verfahren.

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