Raisin: Tagesgeld & Festgeld enorm beliebt

Zinsen-Höhenflug bei Raisin: Monatliche Mehreinnahmen wachsen um zwei Milliarden Euro

Die Raisin-Zinsplattformen Weltsparen und Zinspilot sind derzeit stark nachgefragt. Insbesondere deutsche Sparer suchen nach attraktiven Konditionen für ihr Geld. Besonders beliebt sind Festgeldangebote über zwölf Monate.

Große Nachfrage nach Zinsplattformen

Seit der Anhebung der Zinsen wächst Raisin monatlich um zwei Milliarden Euro. - Quelle: Raisin

Die Zinsplattformen Weltsparen und Zinspilot, Teil der Investmentwelt von Raisin, erleben derzeit einen großen Kundenansturm. Dank der Zinswende flössen monatlich mehr als zwei Milliarden Euro in die Zinsangebote, berichten die Fachmagazine Finance Forward und Capital. Vor allem deutsche Kunden suchen nach Angaben von Raisin nach attraktiven Konditionen für ihre Ersparnisse. Etwa eine Milliarde Euro komme jeden Monat allein über die deutschen Plattformen Weltsparen und Zinspilot zusammen, heißt es bei Raisin. Jeweils eine halbe Milliarde trage das Geschäft aus den USA und aus den europäischen Staaten bei. Insgesamt verwaltet Raisin knapp 36 Milliarden Euro an Kundengeldern, damit zählt es zu den größten Fintech-Unternehmen der Welt.

Im Trend: Festgeld über 12 Monate

Nach dem Ende der Nullzins-Phase ist die Begeisterung deutscher Sparer für Zinsprodukte groß. Immer mehr Banken und Fintechs bieten wieder Zinsen für Tages- und Festgeldkonten an. Der Spitzenzins für Tagesgeld liegt aktuell bei 2,2 Prozent für Neukunden der Openbank. Auch Neobroker wie Trade Republic bieten Top-Zinsen von 2 Prozent für Einlagen an.

Bei Raisin liegen die Angebote für Tagesgeld etwas unter 2 Prozent pro Jahr. Besonders attraktive Konditionen gibt es für Festgeld mit einer Laufzeit von einem Jahr. Hier lassen sich Angebote für über 3 Prozent finden. Laut Aussage von Raisin seien viele Sparer insbesondere an Festgeldangeboten mit einer Laufzeit von einem Jahr interessiert. Weniger groß sei das Interesse dagegen bei längeren Laufzeiten.

Interessant ist auch, wohin die Einlagen fließen: Laut Raisin wird rund ein Viertel des Geldes aus Europa bei deutschen Banken abgelegt, die Hälfte überweisen die Sparer an Finanzinstitute aus Ländern mit einem guten Rating (z.B. Schweden, Norwegen). Der Rest verteilt sich auf Banken aus Italien, Malta oder Spanien.

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